Jahresprozent-Werte |
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In manchen Schulen interessiert es nicht so sehr, wie viele Stunden der Lehrer im Jahr unterrichtet, sondern welcher Anteil seines Sollwertes durch Unterricht abgedeckt ist.
Sie können unter "Start | Einstellungen | Diverse" auf der Karteikarte "Wertrechnung" im Feld "Jahreswert (100%)" denjenigen Wert eingeben, der einer vollen Lehrverpflichtung, also 100%, entspricht. Dieser Wert kann nur dann verwendet werden, wenn auch das Feld "Jahreswerte" markiert ist.
Im Unterrichtsfenster wird nun nicht mehr der aktuelle Jahreswert angeführt, sondern wie viel Prozent der jeweilige Unterricht gemessen am Jahreswert ausmacht.
In der Summenzeile können Sie sehr leicht sehen, ob ein Lehrer über- oder unterbeschäftigt ist.
Hinweis: Summenzeile Mit einem Rechtsklick auf die Überschrift der Tabelle im Unterrichtsfenster können Sie die Summenzeile einblenden.
Beispiel: Jahresprozent-Werte
Lehrer Newton erreicht mit seinen Unterrichten einen Jahreswert von 925,8.
Wenn Sie nun den Jahreswert mit beispielsweise 850 definieren, sehen Sie, dass die Summe von Newtons Unterrichten nun 108,92 beträgt. Das heißt, dass er 8,92% mehr unterrichtet, als der vollen Lehrverpflichtung entspräche.
Teilzeitlehrer
Wenn Sie nun in "Lehrer | Stammdaten" in das Feld "Soll/Jahr" das Ausmaß der Lehrverpflichtung in Prozent eintragen (eine volle Lehrverpflichtung entspricht folglich 100%), wird auch der Eintrag Ist-Soll (Differenz zwischen dem tatsächlichen und dem gewünschten Wert) aktualisiert.
In einigen skandinavischen Ländern ist es üblich, die Anstellung von Teilzeitlehrern hinsichtlich eines prozentualen Anteils der vollen Lehrverpflichtung vorzunehmen. In der Abbildung unten wurden beispielsweise die Lehrer Gauss und Nobel mit 50% und Andersen mit 20% auf diese Weise als Teilzeitlehrer definiert. Mit Hilfe des Jahresprozent-Faktors ist in diesem Fall auf einen Blick ersichtlich, welcher Anteil des Solls in Prozent bereits erfüllt ist.
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