Einführung

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Ein Wort zum Gebrauch des Wortes "Student"

 

Wenn im Programm Untis an der Programmoberfläche das Wort "Student" verwendet wird, so sind damit immer die Schülerinnen und Schüler einer Schule bzw. die Studierenden einer (Fach-) Hochschule oder sonstigen Bildungseinrichtung gemeint. Wann immer es ohne Abstriche hinsichtlich der Lesbarkeit des Textes möglich war, wurde im vorliegenden Handbuch versucht Frauen und Männer gleichermaßen sprachlich sichtbar anzusprechen. Da allerdings im vorliegenden Text auch an vielen Stellen auf die Programmoberfläche Bezug genommen wird, wo aus Gründen des vorhandenen Platzes und der Übersetzbarkeit nicht immer beide Geschlechter genannt werden, sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass mit den Worten Student , Schüler und natürlich auch Lehrer ausnahmslos Frauen und Männer gleichermaßen gemeint sind.

 

In vielen Schulsystemen wird den Studierenden (d.h. den Schülerinnen und Schülern) die Möglichkeit geboten, Unterrichtsfächer zumindest teilweise frei zu wählen, um damit Rücksicht auf die Interessen und Begabungen der einzelnen Studierenden nehmen zu können.

 

Für den Stundenplan bedeutet dies, dass in gewissen Bereichen der Begriff der Klasse nicht mehr gilt und Studentengruppen für verschiedene Fächer verschieden zusammengesetzt sein können. Der traditionelle Klassenunterricht, in dem alle Studierenden einer Klasse stets den selben Unterricht besuchen, wird damit zurückgedrängt.

 

Der Stundenplan einer ganzen Klasse hat somit nur mehr wenig Aussagekraft für den einzelnen Studierenden. Bereits bei der Erstellung des Stundenplanes muss Rücksicht auf die individuellen Kurswahlen der Studierenden genommen werden und in Folge benötigt jeder Studierende seinen eigenen Stundenplan.

 

Studentenstundenplan

 

Das Modul Studentenstundenplan erweitert die Grundfunktionalität von Untis derart, dass die Erstellung individueller Stundenpläne für die Studierenden möglich wird.

 

Sie können damit die notwendigen Stammdaten der Studenten verwalten, Unterricht als Kurs für die Studentenwahl übernehmen, die Kurswahlen der einzelnen Studenten festlegen und Sie können auch eingeben, welche Kurse möglichst gleichzeitig stattfinden sollen (Bänder bzw. Gleichzeitigkeitsgruppen ).

 

Die automatische Stundenplanoptimierung und die Stundenplandiagnose nehmen mit dem Modul Studentenstundenplan Rücksicht auf die gewählten Kurse und versuchen die individuellen Studentenstundenpläne zu optimieren.

 

Das Modul Studentenstundenplan eignet sich besonders für Schulsysteme, die zu einem großen Teil noch klassenorientierten Unterricht haben, aber daneben auch einige frei wählbare Kurse anbieten.

 

Kursplanung

 

Die Funktionalität des Moduls Studentenstundenplan stößt dann an seine Grenzen, wenn es zu einem Unterrichtsfach mehrere gleichartige Parallelkurse gibt und erst festgestellt werden muss, welchen dieser Parallelkurse ein Student nun tatsächlich besuchen soll bzw. wenn das wählbare Kursangebot so groß ist, dass erst herausgefunden werden muss, welche Kurse günstigerweise zur gleichen Zeit stattfinden können, weil sie keine gemeinsamen Studierenden haben.

 

Für diese erweiterte Aufgabenstellung steht das Modul Kursplanung zur Verfügung. Die beiden Hauptaufgaben der Kursplanung bestehen in der Festlegung, welche Kurse am günstigsten gleichzeitig unterrichtet werden sollen (Bildung von Bändern ) und in der Verteilung der Studierenden auf konkrete Kurse, wenn für ein Fach mehrere Alternativkursen angeboten werden.

 

Daneben bietet das Modul Kursplanung mit der Klausurplanung auch die Möglichkeit, Klausuren zu planen und daraus resultierende Änderungen am Stundenplan zu koordinieren.

 

Das Modul Kursplanung baut auf dem Modul Studentenstundenplan auf. Die Lizenz für das Modul Kursplanung enthält daher auch die Lizenz für das Modul Studentenstundenplan.